Deutschland-Check - die monatliche Politikanalyse von INSM und WirtschaftsWoche

Was bringt die aktuelle Politik der Bundesregierung für unsere Volkswirtschaft sowie die Unternehmen und Arbeitnehmer? Regelmäßig analysieren Wissenschaftler des IW Köln im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche die aktuellen Entscheidungen im politischen Berlin. Zusätzlich finden Umfragen statt: Wie beurteilen Unternehmen, Arbeitnehmer und Fachleute die aktuelle Regierungspolitik? Wie stehen Sie zu aktuellen politischen Debatten? Hier finden Sie den INSM-WiWo-Deutschland-Check im April 2013.

INSM-WiWo-Deutschland-Check aktuell:

Lesen Sie im aktuellen INSM-WiWo-Deutschland-Check auch mehr über:

Im Test: EU-Richtlinienentwurf zur Einführung einer Geschlechterquote in der EU

Das EU-Vorhaben ist nach dem Urteil der Wissenschaftler nicht zielführend, so die Ökonomen. Unerwünschte Folgewirkungen und Anreizeffekte bei Beschäftigten und Unternehmen sind ebenso nicht auszuschließen wie Beeinträchtigungen der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Deshalb vergaben die Experten keinen Punkt.

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Im Test: Pläne der CDU zum Familiensplitting

"Je höher das Einkommen bei Steuerpflichtigen mit Kindern ist, desto höher fällt die Entlastung durch ein Familiensplitting aus. Für viele Steuerzahler würden sich jedoch keine Vorteile ergeben." Nur ein Punkt - das ist die Quittung der Wissenschaftler für das Vorhaben.

1 Punkt

Im Test: Überlegung zur Wiedereinführung der Eigenheimzulage

Neben den finanzpolitisch hohen Kosten sprechen gegen die Eigenheimzulage aus Sicht der beauftragten Wissenschaftler vor allem die falschen Anreize, die von ihr ausgehen: Die Eigenheimzulage sei vor allem für Bauherren interessant, die vorrangig an Ortsrändern und in Vororten bauen. Das fördere die Zersiedelung der Landschaft. Nur 1 von 5 möglichen Punkten.

1 Punkt

Im Test: Aufbau einer Markttransparenzstelle für Kraftstoffe

Neutral (drei Punkte) fällt das Expertenurteil hier aus. Preistransparenz sei zwar grundsätzlich zu begrüßen. Es sei aber unwahrscheinlich, dass mehr Transparenz einen messbaren Einfluß auf die Preissetzung haben werde.

INSM-WiWo-Deutschland-Check: 3 von 5 Punkten

Unternehmens-Umfrage zur Wirtschaftsfreundlichkeit

Drei Mal im Jahr befragt die IW Consult, ein Tochterunternehmen des IW Köln, im Auftrag von WirtschaftsWoche und INSM Unternehmen zu aktuellen wirtschaftlichen und politischen Vorgängen sowie zu grundlegenden MeinungsbIldern. Im Zentrum der aktuellen Befragung steht die empfundene Wirtschaftsfreundlichkeit von Bevölkerung und Staat (Verwaltung).

Wichtige Trends:

  • Mit der WIrtschaftsfreundlichkeit der Bevölkerung sind viele Unternehmen zufrieden. 46,7 Prozent der Unternehmen geben der Wirtschaftsfreundlichkeit der Bevölkerung die Note „Sehr gut“ oder „Gut“, lediglich 10,2 Prozent vergeben hier die Note „Schlecht“ oder „Sehr schlecht“.

  • Weniger gute Noten erhält die staatliche Seite. Lediglich 27,8 Prozent der Unternehmen bewerten die Wirtschaftsfreundlichkeit der Politik mit der Note „Sehr gut“ oder „Gut“, 28,6 Prozent der Unternehmen vergeben hier die Note „Schlecht“ oder „Sehr schlecht“. Dabei sind die Rahmenbedingen mit entscheidend dafür, wie gut Unternehmen arbeiten und damit auch Wachstum und Arbeitsplätze schaffen können.

INSM-WiWo-Deutschland-Checl April 2013

Lesen Sie hier mehr über die aktuelle Unternehmensbefragung im Rahmen des INSM-WiWo-Deutschland-Checks oder klicken Sie in die Grafik, um mehr zu erfahren.  

Der Arbeitsmarkt- und der Wachstumsindex des IW Köln im April 2013

Beide Indices zeigen anhand von Punktwerten, wie sich die volkswirtschaftliche Lage seit September 2005 entwickelt hat. Dieses Datum markiert den Regierungswechsel zum ersten Kabinett Merkel. Die Punktwerte dienen als Datengrundlage für zwei Konjunkturkurven, mit denen sich die aktuelle Entwicklung auf einen Blick einordnen lässt.

INSM-WiWo-Dewutschland-Check April 2013

Aktueller Befund im April 2013: Die Stimmung sei "besser als die Daten", so die Wissenschaftler. Die Unternehmen schauen demnach recht optimisch in die Zukunft. Der Sachverständigenrat allerdings traue der Entwicklung nicht und habe deshalb seine Prognose nach unten korrigiert. Lesen Sie hier mehr über diesen von Wissenschaftlern des IW Köln erstellten Index oder klicken Sie in das Vorschaubild der Grafik, um mehr zu erfahren.

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